Kopfkissen

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Wir müssen uns nicht auskennen, sondern nur richtig priorisieren

Vorab, ich bin kein Fachmann für Betten, Matratzen oder Kissen. Wenn man sich den Details zuwendet ist das Gebiet eine Kunst für sich. Es gibt so viele Materialien und Verfahren, die wiederum viele verschiedene Funktionen anbieten. Ich spreche hier als Amateur, der sich für das Thema interessiert, sich der Wichtigkeit bewusst ist und letztendlich auch seine eigenen Ansprüche hat.

Es ist aber egal wie wenig Ahnung wir haben von der Thematik haben. Wichtig ist es, sich mit seinem Bettensystem, der Matratze, dem Kissen und unserem Liegeprofil zu beschäftigen. Das habe ich getan und berichte hier von meinen Erfahrungen

Das Oma-Kissen hat ausgedient

Wir kennen es alle, das viereckige 80×80 Knautschkissen, gefüllt mit Daunen oder Wolle, das wir alle irgendwann mal hatten, weil es so schön gemütlich ist und man es so zurechtstopfen kann, wie es gerade passt. Das klingt verlockend, ist aber nicht sinnvoll und auch nicht mehr der Standard.

Dass seine Verbreitung noch so hoch ist, ist nicht dem Liegekomfort, sondern wohl auch dem Preis geschuldet. Eigentlich es ist mittlerweile zum Dekokissen mutiert. Mir war es sowieso immer schon zu viel Material, zu groß und es hat mich gestört, weil es sich seien Form dauernd verändert hat.

Das Kissen hat zwei Aufgaben

Prinzipiell soll das Kissen den Kopf so lagern und stützen, dass die Nacken- und Halsmuskulatur im Liegen entspannt ist. Wichtig ist dabei, dass das Kopfkissen den Höhenunterschied zwischen Körper und Matratze ausgleicht.

Für mich kommt noch die Komponente des Atmungsfähigkeit bzw. des Klimaausgleichs hinzu. Wie ich in meinem Bericht zu der Bettdecke bereits erwähnt habe, ist mir im Bett eigentlich immer warm. Daher brauche ich auch am Kopf ein Kissen, das mich aufgrund seiner Materialien unterstützt.

Worauf wir bei der Auswahl achten sollten

Es gibt verschiedene Kategorien zwischen denen man wählen kann. Das ist prinzipiell schon mal ein guter Einstieg, um sich zu orientieren. Wir unterscheiden zwischen 6 Hauptgruppen:

  • Federkissen
  • Faserkissen
  • Nackenstützkissen
  • Naturkissen
  • Orthopädische Kissen / Varianten Kissen
  • Sonderkissen

Überlegt euch vorher was euch wichtig ist, die Form, das Material, die Weichheit, die Waschbarkeit, habt ihr orthopädische Ansprüche und wie das Kissen zu eurer Matratze passt.

Wenn ihr euch fragt welche Größe und Material richtig sind, dann solltet ihr vor allem die Schlafposition, die Schulterbreite und Nackenlänge, die Matratze, die Hygiene und mögliche Allergien im Vordergrund stellen, nicht den Preis. Ein gutes Kissen hält meistens ca. 4 bis 5 Jahre und kostet meist zwischen 70 und 120 Euro.

Bei einer falschen Kissenwahl und folglich andauernder falscher Lagerung eures Kopfes und der sensiblen Halswirbelsäule, kann es selbst bei einem körperlich gesunden Menschen zu Beschwerden kommen.

Je kürzer der Hals, desto weniger ausgeprägt und lang gezogen sollte der Nackenwulst bzw. die Nackenstütze im Kissen sein. Je länger der Hals, desto lang gezogener darf auch der Nackenwulst bzw. Nackenstütze im Kissen sein. Je flacher die Nackentiefe ist, desto weniger ausgeprägt sollte die Nackenstütze im Kissen sein. Das ist vor allem für Rückenschläfer wichtig.

Die Wirbelsäule geht bekanntlich bis zum Nacken. Wenn wir auf der Seite liegen, sollte das Kissen vor der Schulter enden und den Hals/Nacken so ausfüllen, so dass die Wirbelsäule einigermaßen gerade weiterläuft. Das Kissen gleicht in der Seitenlage den Unterschied zwischen der eingesunkenen Schulter und dem Kopf aus.

Es ist also wichtig, dass die Matratze und das Kissen zusammenpassen. Wie weit sinke ich ein und wie hoch und wie fest sollte dann das Kissen sein.

Da das Kopfkissen regelmäßig Nacht für Nacht Schweiß, Speichel, Haare und Hautschuppen aufnimmt, sollte es je nach Hygieneanspruch auch waschbar sein (zumindest die Hülle). Für Allergiker gibt es zudem spezielle Kissen bzw. Bezüge. Gerade Kopfkissen sind ein idealer Nistplatz für Milben, deren Kot allergische Reaktionen hervorrufen kann. 

Meine Empfehlung – Seven Sundays

Auf meiner Suche nach einem geeigneten Kissen bin ich bei der Firma Seven Sundays gelandet. Da ich gerne kleinere Organisationen unterstütze, deren Herzblut, die Qualität sowie die Konsequenz sehr schätze, bin ich bei diesem Unternehmen aus der Schweiz hängen geblieben.

Da mir ja auch die Nachhaltigkeit der Materialien und der Herstellung unheimlich wichtig ist, habe ich mich bei Seven Sundays gleich gut aufgehoben gefühlt.

Die selbst ernannte „Schlafmanufaktur“ ist aus einem Schaumstoff-Familienunternehmen entstanden. Vorher haben sie in Handarbeit Sitzpolster produziert.

Seven Sundays verarbeitet auf Langlebigkeit ausgelegte Materialien in einer hohen Qualität. Gerade wenn es um das Bett und um direkten Körperkontakt geht, finde ich das sehr wichtig, um mich wohl zu fühlen. Die Produkte werden zusammen mit Nutzern entwickelt und mit Spezialisten abgestimmt. Es fließt also viel Wissen und Erfahrung ein.

Was mir sehr gut gefällt ist, dass die Stoffe lange halten, Einzelteile ersetzt werden können und die eingesetzten Materialien sinnvoll wieder in den Materialkreislauf einfließen können. Das ist ein schöner Aspekt und ein deutliches Plus.

2 Kissen, je nach Liegeposition – Die Fakten

Ich schlafe eher auf dem Rücken, meine Partnerin liegt auf der Seite. Also habe ich mir zwei Kissen ausgesucht, die perfekt zu uns passen … ein klassisches Nackenkissen und ein Seitenschläferkissen.

Hier sind ein paar technische Angaben zu den Kissen, die das Unternehmen auf seiner Seite veröffentlicht:

Nackenkissen

  • Ergonomische Lagerung des Kopfes zur Prävention von Verspannungen und Schmerzen im Schulter-Nackenbereich.
  • Ergonomisch optimiertes Nackenkissen mit IGR-Zertifikat
  • Orthopädisches Kissen aus Bio Visco Schaum mit natürlichem Aloe Vera Zusatz in Premium Qualität für einen entspannten Schlaf
  • Kein Verhärten, kein Plattliegen, keine Materialauflösung durch Schaumstoff der Luxusklasse mit Raumgewicht von 55 KG/m³
  • Langlebig: Hohe Formstabilität im Dauergebrauch
  • Allergikergeeignet und schadstoffgeprüft: Oeko-Tex Standard 100
  • Kissengröße: 60×40 cm, Kissenhöhe: 9-12 cm

Seitenschläferkissen

  • Ergonomisch optimiertes Seitenschläferkissen mit IGR-Zertifikat
  • Orthopädisches Kissen aus Bio Visco Schaum mit natürlichem Aloe Vera Zusatz in Premium Qualität für einen entspannten Schlaf
  • Ergonomische Lagerung des Kopfes zur Prävention von Verspannungen und Schmerzen im Schulter-Nackenbereich
  • Perfekt zugeschnitten auf die anatomischen Anforderungen in Seitenlage
  • Kein Verhärten, kein Plattliegen, keine Materialauflösung durch Schaumstoff der Luxusklasse mit Raumgewicht von 55 KG/m³
  • Langlebig: Hohe Formstabilität im Dauergebrauch
  • Allergikergeeignet und schadstoffgeprüft: Oeko-Tex Standard 100
  • Kissengröße: 52×32 cm, Kissenhöhe: 9-12 cm

Wichtig, der Funktionsbezug

Ich nehme die Angaben zu dem Bezug hier mit auf, da er für das Klima und das Wohlgefühl eine wichtige Aufgabe hat.

Der SEVEN SUNDAYS Kissenbezug besteht aus einem besonders atmungsaktiven Mischgewebe aus Baumwolle, Polyester und Elastan mit mehreren Funktionen: ein verbessertes Schlafklima, erhöhte Punktelastizität, längere Haltbarkeit und reduziertes Pilling.

Der gestrickte Stoff der Premiumklasse mit 400 g/m² wird von Hand auf Maß geschneidert für eine perfekte Passform ohne Faltenbildung – auch bei reduzierter Kissenhöhe. Der samtig weiche Bezug ist bei 60° waschbar und trockenbar, was aus meiner Sicht sehr wichtig ist.

Mein Fazit – eine spürbare Veränderung

Natürlich war mir bewusst, welche Rolle das Kissen spielt. Die Aussagen der Experten sind klar und mein bisheriges Nackenkissen war schon ganz gut, aber nur der Standard und ich habe nicht auf die Details geachtet.

Diesmal habe ich ganz besonders auf die Höhe, den Klimaausgleich und das Liegegefühl geachtet. Die Erwartung an die Nachhaltigkeit und der Fokus auf kleinere Unternehmen mit einem Engagement für hohe Qualität waren sowieso gesetzt. 

Ich wollte unbedingt ein Kissen, das zu mir passt und sich quasi „wie für mich hergestellt“ anfühlt. Schließlich verbringe ich 1/3 meines Lebens auf dem Kissen. Da lohnt es sich genauer hinzuschauen.

Es ging eigentlich schon los, als ich meinen Kopf das erste Mal auf das Kissen gelegt habe. Ich bin eingesunken, nicht zu viel, aber genug und habe gleichzeitig keinen Druck gefühlt. Der Bezug hat einen sehr angenehmen Geruch, wie ich finde und ich habe mich gestützt und umhüllt gefühlt, obwohl es “nur“ ein Nackenkissen ist.

Der orthopädische Nutzen stellt sich logischerweise erst nach einiger Zeit ein. Das Kissen hat zwei unterschiedliche Höhen, die ich mir aussuchen konnte, um im Bett endgültig zu entscheiden welche zu mir passt. Auch hier bin ich nicht enttäuscht worden.

Ich liege sehr ausgeglichen und stabil. Es gab keinen Morgen an dem ich mich durch das Liegen schlechter gefühlt habe. Im Gegenteil, die Liegeposition tut mir gut und mein Rücken und Nacken entspannen über Nacht. Wenn mir das Kissen sogar noch zu hoch sein sollte, dann nehme ich einfach eine Schicht raus. Die Möglichkeit besteht auch noch.

Wer sich jetzt interessiert, dem kann ich die Kissen von Seven Sundays nur ans Herz legen. Für mich decken sie alle Aspekte ab, die relevant sind und Qualität garantieren. Und schaut hier bitte nicht auf den letzten Euro. Unabhängig davon, dass die Kissen nicht so teuer sind, geht die Qualität eindeutig vor.

Viel Spaß und schlaft gut!

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